(Übersetzung eines Beitrages auf www.parellinaturalhorsetraining.com)
Stell dir vor, du bist zu Hause an einem gemütlichen Samstag und dein Terminkalender enthält nichts als Zeit für dich. Eine Brise weht durch die Bäume und die Vögel singen. Du entspannst dich im Sessel auf der Terrasse und beginnst gerade das erste Kapitel eines tollen Buches zu lesen.
Plötzlich unterbricht der Lärm eines Fahrzeuges die Ruhe. Du schaust auf und siehst deine beste Freundin zufahren. Sie hat dich soeben auf der Terrasse entdeckt, während sie aus dem Auto springt und auf direktem Weg auf deine „Entspannungs-Oase“ zukommt. Ohne mehr als ein kurzes „Hallo“ zu sagen, nimmt sie dich an deinem Arm, zieht dich von der Terrasse rüber zum Auto und setzt dich auf den Fahrersitz. Danach nimmt sie auf dem Beifahrersitz platz.
„Okey, los geht’s!“ sagt sie mit munterer Stimme. „Ich hab gedacht, wir gehen ins Shopping-Center, aber ich hoffe es macht dir nichts, wenn wir zuerst noch ein paar Besorgungen machen. Hey, könntest du bitte etwas schneller fahren? Ich muss noch einiges erledigen. Oh, du hast die Abzweigung verpasst. Oups, das war ein Stopsignal. Hey, hörst du mir überhaupt noch zu?“
Wenn du jetzt denkst, warte mal, MEINE beste Freundin würde NIE so etwas mit mir machen, dann stelle dir mal folgende Frage: Könnte dieses Szenario allenfalls auch die Art wiederspiegeln, wie wir uns manchmal unseren Pferden nähern und mit ihnen Zeit verbringen?
Mit Pferden geht es nur um den Moment.
Mit Menschen geht es zu oft über all das, was sie später noch tun sollten...
1 Kommentar:
Prima Geschichte - gefällt mir sehr sehr gut ! Sollte uns nachdenklich stimmen.....
lg
Manuela
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